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Kinderwunsch vs. Realität
Sinkende Geburtenraten in Deutschland bedeuten keineswegs, dass sich junge Menschen keine Kinder mehr wünschen. Das zeigt der aktuelle FReDA-Policy-Brief des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung deutlich, denn der grundsätzliche Wunsch nach Familie mit durchschnittlich rund zwei Kindern bleibt bei vielen stabil. Allerdings sorgt das Geburtentief dafür, dass der Nachwuchs massiv aufgeschoben wird. Getrieben von Zukunftsängsten angesichts globaler Krisen und Kriege sowie ganz praktischen Hürden wie dem knappen und teuren Wohnungsmarkt zögern Paare immer länger. Am Ende führt dieser anhaltende Aufschub oft dazu, dass Kinderwünsche unerfüllt bleiben.