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KulturethikAllgemein

Schotter und Schulden – Jugendliche und das liebe Geld

Es gibt wenige Themen, die uns so alltäglich berühren, wie das „liebe Geld“. Dennoch fällt uns ein guter Umgang mit Geld nicht einfach zu, sondern muss Schritt für Schritt erworben werden: Die erste Spardose, das erste Taschengeld, die ersten selbst gekauften Süßigkeiten, der erste Job, die erste EC-Karte, das erste Sparbuch, der erste Handyvertrag – solche Bausteine pflastern heute den Weg ins Erwachsenenleben und in die finanzielle Selbstständigkeit.Geld an sich macht zwar nicht glücklich, aber er es ist ein ganz wesentlicher Faktor, wenn es darum geht, wie das Leben gestaltet wird. So entscheidet das finanzielle Budget über Ausbildungsmöglichkeiten, den Wohnort und die Freizeitgestaltung. Wer dauerhaft zu wenig Geld hat, steckt oft in einem Kreislauf aus Sorgen, die den gesamten Alltag bestimmen.1Schott, Hanna, Woran denken Sie, wenn sie nachts wach liegen, in: P&S, 2016/2,4 Umso dringender stellt sich die Frage, wie man Jugendlichen helfen kann den verantwortungsvollen Umgang mit Geld einzuüben. Dieser Newsletter möchte dafür Hintergründe und Hilfen liefern.

Zu Beginn werfen wir einen Blick auf die finanzielle Situation Jugendlicher in Deutschland. Der zweite Teil beleuchtet anhand biblisch-theologischer Maßstäbe die Verantwortung christlicher Haushalterschaft im Bereich der Finanzen. Der letzte Teil gibt praktische Anregungen dazu, wie man mit Jugendlichen über Geld reden und gemeinsam gute Gewohnheiten einüben kann.

I. Wie Jugendliche mit Geld umgehen - eine Standortbestimmung

1.1. Woher bekommen Jugendliche ihr Geld?

Wie viel Geld steht nun Jugendlichen zur Verfügung und woher bekommen sie es?Zwar wird nicht in allen Studien zum Thema klar, woher Jugendliche im Einzelnen ihr Geld beziehen, doch macht das Taschengeld im Durchschnitt den Hauptteil der frei verfügbaren Finanzen von Jugendlichen aus.2Vgl. Langmeyer, Alexandra/ Winklhofer, Ursula, Taschengeld und Gelderziehung, Hrsg. Deutsches Jugendinstitut, München 2014, 13f. Grundsätzlich sind Eltern in Deutschland nicht gesetzlich verpflichtet, Taschengeld zu zahlen,3Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass der sog. Taschengeldparagraph im bürgerlichen Gesetzbuch dies gewährleiste, allerdings regelt er lediglich, dass Kinder Taschengeld ohne die Zustimmung ihrer Eltern verwenden dürfen. (BGB §110) (vgl. Langmeyer, Taschengeld, 8). es wird aber von Jugendämtern empfohlen, spätestens mit dem Beginn des Grundschulalters ein regelmäßiges Taschengeld zu geben.4Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 51. Tatsächlich bekommt schon die Hälfte der Vorschulkinder Taschengeld. Während der Grundschulzeit steigt die Zahl der Kinder, die Taschengeld beziehen, auf über 90%. Im Alter zwischen 10 und 17 Jahren erhält fast jeder Jugendliche Taschengeld. Ab 18 Jahren beginnt diese Zahl zu sinken. Dies hängt damit zusammen, dass Jugendliche berufstätig werden und selbst für den eigenen Unterhalt aufkommen.5Vgl. ebd. 16 und SCHUFA, Kreditkompass 2013, https:// www.schufa.de/de/ueber-uns/ presse/, vom 19.09.2017, 51.

Während Eltern von Jugendlichen in Deutschland also fast ausnahmslos Taschengeld zahlen, steht oft die Frage im Raum, wie hoch das Taschengeld sein sollte. Am Stärksten spielt dabei das Alter des Jugendlichen eine Rolle, wie man an folgenden Werten sieht:

  • 10-12 Jahre: 17,18 Euro
  • 13-14 Jahre: 23,27 Euro
  • 15-17 Jahre: 47,32 Euro6Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 17.
  • 18-20 Jahre: 52 Euro7Vgl. Bundesverband deutscher Banken, Jugendstudie 2015, https://bankenverband.de/media/files/2015_11_20_BdB_ Jugendstudie_2015_Ergebnisbericht_Langfassung-final.pdf, vom 21.09.2017, 56.

Man sollte bedenken, dass es sich hier um Durchschnittswerte handelt, von denen die in Familien gezahlten Beträge deutlich nach oben oder unten abweichen können. Auffallend ist auch, dass gerade Eltern mit niedrigerem Einkommen ein Taschengeld zu zahlen bemüht sind, das dem eigenen Gehalt nicht angemessen sei. Es wird deshalb empfohlen, mit Kindern ab etwa 10 Jahren auch offen über Finanzprobleme zu reden und ein niedrigeres Taschengeld zu begründen. Umgekehrt ist es jedoch nicht so, dass Eltern, die zu den Spitzenverdienern gehören, immer das höchste Taschengeld zahlen. Aus pädagogischen Gründen wird manchmal ein unter dem Durchschnitt liegendes Taschengeld gezahlt, damit Jugendliche angespornt werden, für ein erstes eigenes Einkommen zu sorgen.8Vgl. Müller-Michaelis, Mama, 26-28. Studien zeigen zudem, dass das Lohnniveau der Eltern zwar über die Höhe des Taschengeldes bestimmt, aber nicht unbedingt über die Höhe der Ausgaben von Jugendlichen. Jugendliche mit weniger Taschengeld scheinen also noch andere Geldquellen zu haben, durch die sie den Unterschied ausgleichen.9Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 21. Eine Rolle könnten dabei Nebenjobs spielen, mit denen beinahe die Hälfte der Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren (45%) ihr Taschengeld aufstockt.10Vgl. Schufa, Kompass 2013, 51. Diese „Karriere“ beginnt noch früher, da bereits Kinder zwischen 9 und 14 Jahren durch Aushilfsjobs oder Hilfsdienste in Verwandtschaft und Familie Geld hinzuverdienen. Am höchsten ist dabei der Prozentsatz der Zuverdienste durch Belohnung für gute Noten.11Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 16. Unterschiedliche Familiensituationen, aber auch eigene Lebensentwürfe von Jugendlichen führen also zu ganz unterschiedlichen Geldbeträgen, die ihnen zur Verfügung stehen. Deutlich wird das an den Zahlen, die die SCHUFA 2013 für Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren vorlegt: Über die Hälfte der Jugendlichen hat demnach bis zu 60 Euro im Monat, aber jeder Fünfte verfügt über mehr als 300 Euro.12Vgl. Schufa, Kompass 2013, 51. Im Durchschnitt stehen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren monatlich 119 Euro zur Verfügung.13Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 13. Angesichts der Tatsache, dass mit diesem Geld meistens kein Unterhalt bestritten, sondern (nur) die eigene Freizeit gestaltet wird, legt sich die Frage nahe, wofür Jugendliche dieses Geld ausgeben. 

1.2. Wofür geben Jugendliche ihr Geld aus?

Der SCHUFA-Finanzkompass stellt fest: „Junge Menschen gehen besonnen und vorsichtig mit ihren Finanzen um.",14Schufa, Kompass 2013, 48. andererseits schreibt Müller-Michaelis seinen Ratgeber für Eltern unter anderem, weil 20% aller Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren in Westdeutschland verschuldet sind.15Vgl. Müller-Michaeilis, Mama, 6. Woher kommt diese unterschiedliche Wahrnehmung? Zunächst ist festzuhalten, dass wenn 20% der Jugendlichen verschuldet sind, 80% mit dem ihnen beschiedenen Geld auskommen. Ja, sogar mehr als das: Über die Hälfte der 15-20-Jährigen spart regelmäßig einen Teil ihres Geldes. Dabei geht es um größere Anschaffungen oder um unvorhergesehene Ausgaben für Notfälle.16Vgl. Schufa, Kompass 2013, 52. Bei den 14-17-Jährigen sind das im Schnitt 36 Euro monatlich (angesichts des durchschnittlichen Budgets ist das für diese Altersgruppe, ein Drittel des Geldes). Mit steigendem Einkommen steigen auch die Sparbeträge der jungen Erwachsenen.17Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 51.

Geld, das nicht gespart wird, fließt bei Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren vor allem in Süßigkeiten, Fast Food und Getränke. Darüber hinaus wird es bei den 15-17-Jährigen „fürs Weggehen“ ausgegeben. Auf den nächsten Plätzen rangieren Printmedien und bei Mädchen vor allem Kleidung und Kosmetika,18Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 22. während Jungen das Geld eher für PC-Spiele ausgeben.19Vgl. Müller-Michaelis, Mama, 10. Die angeführte Statistik ist von 2004, heute werden auf ähnlichen Plätzen Spiele für Spiele-Konsolen rangieren. Bisher noch ungenannt sind die Ausgaben Jugendlicher für das Handy, die schon 2006 ebenso hoch waren wie die für Essen und Getränke.20Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 22. Damals galten Handygebühren als die „Geldfalle Nummer Eins“.21Müller-Michaelis, Mama, 82. Doch obwohl heute mit 96% fast alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren ein Smartphone besitzen,22Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 18. stellt das das Deutsche Jugendinstitut fest, dass es durch die Nutzung von Flatrate-Verträgen kaum Probleme damit gebe, dass die Kosten für das Handy plötzlich in die Höhe schnellen.23Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 22.

Dieser Einschätzung widersprechen jedoch Zahlen, die belegen, dass Jugendliche immer noch die meisten Schulden bei Telekommunikationsunternehmen haben. Das könnte damit zusammenhängen, dass bei Flatrate-Verträgen zwar jeden Monat der gleiche, vorhersehbare Betrag überwiesen werden muss, aufgrund der vereinbarten Laufzeit dieser Betrag aber gezahlt werden muss, wie immer es um die Finanzen des Jugendlichen bestellt sein mag.In den letzten Jahren hat sich aber auch ein ganz neues Feld aufgetan – der Online-Handel: 77% aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren kaufen im Internet ein.24Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 26. Beim Online-Handel kann es allerdings leicht dazu kommen, dass ungünstige Kaufverträge abgeschlossen werden. Die Gefahr steigt mit dem stetig wachsenden Feld der Internetkriminalität.25Vgl. SCHUFA, Kompass 2013, 63. Bei Jugendlichen bis 24 Jahren fällt der Online-Handel aber noch aus anderen Gründen negativ auf. Sie haben bei Online-Händlern nach Telekommunikationsunternehmen die meisten Schulden. Im Vergleich zum durchschnittlichen Schuldner sind jugendliche Schuldner viel häufiger bei Online-Anbietern verschuldet (dafür weniger bei Banken). „Schulden werden also gerade da gemacht, wo bargeldloser und häufig auch zeitverzögerter Zahlungsverkehr möglich ist."26Langmeyer, Taschengeld, 28. Jugendliche und junge Erwachsene geraten also häufig in Schulden, weil sie unangemessene Kaufentscheidungen treffen. Interessanterweise sind überhöhte Konsumausgaben eine wachsende Ursache für Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland generell.27Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 28. Jugendliche können hier also als Spiegel einer Gesellschaft betrachtet werden, die es gerade im Zuge einer immer schnelleren virtuellen Welt verlernt, auf die Erfüllung eines Wunsches zu warten bis genug Geld gespart wurde.

Problematisch ist diese Entwicklung, weil der Schuldner anders als bei Investitionsschulden am Ende ein Minus-Geschäft macht. Während zum Beispiel eine Immobilie, die man abzahlt oder ein Unternehmen, in das man investiert, im Wert steigen kann, verlieren andere Güter, während man die zusätzlich mit Zinsen belasteten Schulden abträgt, unvermeidlich an Wert. Durch die Zinsen hat der Schuldner am Ende mehr bezahlt als er bei einer direkten Bezahlung der Möbel oder des Handys hätte ausgeben müssen.28Vgl. Bilitza, Karl-Heinz, Vom richtigen Umgang mit Geld und Schulden, Asslar 1994, 83ff. Schon früh kann so aus Verschuldung Überschuldung werden, von der im gesellschaftlichen Vergleich besonders 20-30-Jährige betroffen sind. Überschuldung liegt dann vor, wenn man neben den Ausgaben für den grundlegenden Lebensbedarf nicht mehr genug Geld hat, um Schulden zu tilgen.29Vgl. SCHUFA, Kompass 2013, 47. Diese Zahlen machen deutlich: Wenn man sich Gedanken über das Thema Jugendliche und Geld macht, sollte die Prävention von Überschuldung einbezogen werden. Doch auch wenn Verschuldung nur eine bestimmte Gruppe von Jugendlichen trifft, gewinnt das Thema Erziehung zu eigenverantwortlichem Umgang mit Geld generell an Bedeutung.

1.3. Gestiegene Anforderungen im Umgang mit den eigenen Finanzen

Die Problematik der Verschuldung und Überschuldung zeigt, dass ein Auskommen mit den eigenen Finanzen keineswegs selbstverständlich ist und der gute Umgang mit Geld erlernt werden muss. Doch auch viele Erwachsene erleben es heute am eigenen Leib, wie schwierig es sein kann, bei den eigenen Finanzen und den damit verbundenen Angeboten den Durchblick zu behalten. Das fängt schon bei Bankprodukten an, die komplex und untereinander nur schwer vergleichbar sind.

Aus dem Alltag ist das bargeldlose Zahlen nicht mehr wegzudenken. Während Länder wie Schweden bereits weit auf dem Weg zur „bargeldlosen Gesellschaft“ vorangegangen sind und sogar die Kollekte in der Kirche ohne Bargeld gesammelt wird, wird in Deutschland immer noch jeder zweite Einkauf bargeldlos abgewickelt (jedoch mit langsam fallender Tendenz).30Vgl. Balzter, Sebastian, Land ohne Bargeld, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/ schweden-setzt-immer-mehr-auf-bargeldloses-zahlen-14068659-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_1,vom 28.09.2017. Der Trend zum bargeldlosen Zahlen macht natürlich auch vor Jugendlichen nicht Halt. Schon unter Kindern zwischen 6 und 13 Jahren besitzt jeder Fünfte ein Girokonto, bei den 15-17- Jährigen ist es die Hälfte. Im Unterschied zu früher ist die Erstellung eines eigenen Kontos also nicht mehr an den Berufseinstieg und das erste Gehalt gekoppelt.31Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 17. Mit dem Besitz des Kontos geht in vielen Fällen auch der einer EC- oder Kreditkarte einher, dennoch geben 67% der 14-24-Jährigen an, lieber bar zu zahlen.32Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 61-64. Interessanterweise ist unter den Verfechtern der Zahlung mit Bargeld der wichtigste Grund die bessere Ausgabenkontrolle.33König, Jörg, Bares bleibt Wahres, in: Argumente für Marktwirtschaft und Politik, 11/2016, 12. Unter diesem Aspekt ist es sicher begrüßenswert, dass Bargeld immer noch so beliebt unter Jugendlichen ist. Gerade in der frühen Gelderziehung ist es als Mittel, um Wert und Gegenwert von Geld einschätzen zu lernen, nicht wegzudenken.

Andererseits muss Gelderziehung Jugendliche heute auch auf diese veränderte Ausgangslage vorbereiten. Dabei geht es um praktische Angelegenheiten wie das Tätigen von Überweisungen oder Überprüfen von Kontoauszügen, aber auch die Fähigkeit, den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten, ohne dass man das eigene Geld in konkreter Form in der Hand hält. Hinzu kommt, dass inzwischen 53% aller Deutschen Online-Banking nutzen.34Vgl. Deutsches Handelsblatt, Deutsche nutzen Online-Banking häufig, http://www.handelsblatt.com/finanzen/ banken-versicherungen/eu-weiter-vergleich-deutsche-nutzen-onlinebanking-haeufig/19617442.html vom 05.10.2017. Die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt mit 34% unter der der Gesamtbevölkerung, ist aber immer noch eine beachtenswerte Gruppe.35Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 70. Die Welt der Finanzen mit Online-Handel, App-Käufen und diversen Bank- und Versicherungsprodukten ist ohne Frage in den letzten Jahrzehnten komplexer geworden. Das nehmen auch Jugendliche wahr, von denen gerade mal 30% angeben, sich mit Geld- und Finanzangelegenheiten gut auszukennen. Dabei fühlen sie sich noch sicherer im Umgang mit dem Girokonto als mit anderen Anlageformen wie Sparbüchern oder Aktien.36SCHUFA, Kompass 2013, 55. Man muss hier natürlich differenzieren, ab welchem Alter, welches Wissen hilfreich und verständlich ist. Interessant ist aber, dass sich hier die 18-20-Jährigen im Wissenstand nicht wesentlich von den 15-17-Jährigen unterscheiden. Also auch mit Verlassen des Elternhauses bzw. zunehmender finanzieller Unabhängigkeit scheinen noch bemerkenswerte Wissenslücken im Umgang mit den eigenen Finanzen vorhanden zu sein. Jugendliche sehen hier vor allem Nachholbedarf in den Schulen, denn 75% meinen, dass Wirtschaftsbildung dort einen höheren Stellenwert bekommen sollte.37Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 30. 46% der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren betonen, es sei ihnen wichtig, durch die Eltern in Finanzfragen aufgeklärt zu werden.38Ebd. 49. Außerdem können Schulen zwar volkswirtschaftliche Zusammenhänge aufzeigen, die auch Themen wie Überschuldung und Finanzangebote berühren, aber selbst dann würden Eltern damit nicht von den viel wesentlicheren Aufgaben, deren Ausführung nur sie steuern können, entbunden: Das ist zum einen die Auszahlung des Taschengeldes und andererseits die Vorbildfunktion, die sie haben, denn gerade im Zusammenhang mit der Beratung von verschuldeten Jugendlichen wird deutlich, dass das (schlechte) Vorbild der Eltern eine wichtige Rolle spielt.39Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 27. Da wo Eltern keine guten Vorbilder sind, gewinnt neben der schulischen Bildung die Arbeit von Gemeinden und Jugendgruppen Bedeutung. Doch selbst, wenn man Vorbild sein möchte, stellt sich die Frage: Was genau heißt das in Sachen Finanzen? Was ist aus christlicher Sicht ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld? Das nächste Kapitel soll dazu eine theologisch-ethische Orientierung geben.

II. Theologisch-ethische Perspektiven zum Umgang mit Geld

Wenn es um Geld geht, werden bei Christen ganz unterschiedliche Empfindungen wach. Als eine der ersten kommen vielleicht die vielen Warnungen in den Sinn, die das Neue Testament gegenüber dem „ungerechten Mammon“ ausspricht. Es wäre allerdings falsch zu glauben, das Geld an sich eine böse Macht sei. Geld ist zunächst ein Mittel, das das Leben erleichtert. Schon Aristoteles benannte als eine Funktion des Geldes den unkomplizierten Warenaustausch, denn ohne Geld muss man für jede Ware eine exakte Leistung als Gegenwert finden, z.B. wie viele Säcke Korn ein Schwein aufwiegen.40Vgl. Petracca, Vincenzo, Geld ist ein Versprechen, in: Psychologie & Seelsorge, 2/2016, 11. Geld an sich ist also ein neutrales Mittel, entscheidend ist jedoch, wie jemand mit seinem Geld umgeht – er kann damit den Welthunger bekämpfen oder Drogen kaufen, seine Familie versorgen oder die pornographische Industrie unterstützen. Dabei ist das Geld genauso wenig für Gutes oder Schlechtes verantwortlich wie ein Computer für das Schreiben eines Buches. In der Verantwortung ist vielmehr der Mensch, der es wie ein Verwalter unterschiedlich einsetzen kann.41Vgl. Alcorn, Randy, Money, Posessions and Eternity, Carol Stream 2003, 17.

Der theologische Begriff dafür ist die „Haushalterschaft"42Vgl. ebd. 140: Gott vertraut dem Menschen die Verwaltung seiner Schöpfung an (vgl. 1.Mo 2,15). Er überträgt uns die Verantwortung, sie zu bebauen und zu bewahren, aber immer in dem Wissen, dass das Anvertraute nicht unser Eigen ist und deshalb besondere Sorgfalt verlangt.43Vgl. Frische, R., Haushalter, in: Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde, 2. Aufl. Wuppertal 1998, 858. Deshalb ist Geld auch so ein wichtiges Thema44Im Gegensatz zum Thema der Sexualität, das in der Literatur vor allem wegen des anhaltenden Interesses des Menschen wichtig ist, ist es die Bibel selbst, die über dieses Thema in über 2000 Versen spricht und Jesus, der in seiner Verkündigung immer wieder darauf anspielt. (vgl. Alcorn, Money, 4.) – es spiegelt sozusagen in Zahlen wieder, wie wir mit Gottes Schöpfungsauftrag umgehen. Dabei haben wir als Verwalter verschiedene Optionen: Im ersten Teil des Artikels klangen schon die Möglichkeiten an, Geld auszugeben oder zu sparen. Darüber hinaus kann Geld aber auch gespendet werden, worauf die Statistiken über Jugendliche und ihren Umgang mit Geld nicht eingehen, dennoch ist das Spenden von Geld ein wichtiger biblischer Aspekt. Alle drei Bereiche, ausgeben, sparen, spenden, sollen im Folgenden unter dem Blickwinkel verantwortungsvoller Haushalterschaft beleuchtet werden.

2.1. Wofür Geld ausgeben?

Im Unterschied zum Spenden und Sparen, die der freien Verfügung des Einzelnen unterliegen, ist der Mensch gewöhnlich gezwungen, ein Teil seines Geldes auszugeben. Es gehört zum Geschöpfsein des Menschen, wohnen und essen zu müssen. Diese Dinge verlangen in der arbeitsteiligen Gesellschaft den Einsatz von Geld. Ferner kann Geld aber auch der Erfüllung von Wünschen über diesen Grundbedarf hinaus dienen. Doch schon an dieser Stelle wird es in der Realität schwierig: Was ist der Grundbedarf? Ein Dach über dem Kopf? Aber wie groß sollte ein Haus sein? Und der Garten? Reicht es nicht aus, zu Hause möglichst günstig zu kochen oder gönnt man sich auch mal einen Restaurantbesuch? Ganz abgesehen vom Kleiderschrank, der in Deutschland in der Regel wesentlich mehr hergibt, als man in einem Monat tragen könnte. Wie viel ist genug?

Es geht nun nicht darum, bestimmte Regeln oder Listen darüber aufzustellen, was ein Christ besitzen darf, denn das wird sich neben der persönlichen Führung durch Gott, auch aus Geographie, Familienstand, Beruf und Kultur ergeben. Aber es ist wichtig, die eigene Einstellung zu hinterfragen, denn in den schöpfungsmäßigen Bedürfnissen des Menschen liegt in einer gefallenen Welt der Hang zur Sünde45Ebd., 17. – die Lüge, das „genug“ immer etwas mehr sei, als man gerade besitzt. Die Bibel redet von der Habgier und warnt ausdrücklich davor46Rosner, Brian, Warum die wahren Reichen weniger Geld brauchen, Gießen 2007, 78. (vgl. Hebr. 13,5 oder 1. Tim 6,10).

Habgier verdreht die Fähigkeit zum Genuss, die Teil der Schöpfung istDer Gott der Bibel ist der Gott, der dem Menschen die Schöpfung als Lebensraum gibt, nicht nur zum Nutzen, sondern auch um ihn zu genießen.47Vgl. Erickson, Christian Theology, 545. Der Sündenfall beginnt damit, dass dem Menschen das nicht genug ist. Die Fähigkeit zum Genuss bleibt zwar erhalten, aber weil der Mensch nun im Geschaffenen sucht, was er nur im Schöpfer finden kann, ist er getrieben noch mehr zu besitzen in dem Glauben, Glück liege im Besitz von Dingen (die er noch nicht hat). Daraus entsteht ein Kreislauf, in dem der Mensch, um die eigenen Wünsche zu erfüllen, immer mehr verdienen oder immer mehr Schulden machen muss.48Vgl. Rosner, Warum, 79.

Sowohl die Arbeitswut als auch der Schuldenberg kann einem Menschen jeglichen Freiraum nehmen. Der Mensch wird Gefangener der eigenen sündhaften Bedürfnisse und lässt sich von den Ressourcen beherrschen, die er doch verwalten, d.h. verantwortlich gebrauchen sollte. Geld entfaltet an dieser Stelle seine Macht, vor der Jesus warnt, wenn er sagt, dass der Mensch nicht „zwei Herren gleichzeitig dienen“ kann (vgl. Luk 16,13). Paulus bezeichnet Habgier in schärfster Weise sogar als Götzendienst (Eph 5,5; Kol 3,5).

Aber Christus selbst zeigt auf, dass ein Leben frei von der Herrschaft der Besitztümer möglich ist – er lebte im Verzicht, allerdings nicht als Asket, der jeden Genuss ausschlägt.49So macht die Tischgemeinschaft mit Speisen und Trank einen beträchtlichen der Evangelien aus. (vgl. z.B. Joh 2,1-12; Luk 14,1), sodass Jesus sogar als „Fresser und Weinsäufer“ verurteilt wurde (vgl. Mt 11,19). Andererseits schickt er seine Jünger ohne materielle Absicherung auf Missionseinsätze (vgl. Mt 10,9-10) und sagt von sich selbst, dass er kein Zuhause hat (vgl. Lk 9,58). Es ist die Freiheit des Christen verzichten zu können,50Paulus prägt sicher einen Kernsatz zu diesem Thema, wenn er an die Philipper schreibt: „Denn ich verstehe mich aufs Armsein und aufs Reichsein; (...) sowohl Überfluss zu haben als auch Mangel zu leiden. Ich vermag alles in dem, der mich stark macht Christus.“ (vgl. Phil 4,12f.) wobei das Wissen um himmlische Reichtümer den Verzicht auf der Erde leichter werden lässt – das Beste steht noch bevor.51Vgl. Rosner, Warum, 81. Auch dieser Gedanke kann das Hamsterrad einer Welt, die wesentlich mit der Erfüllung durch Konsum lockt, zum Stillstand bringen.

In dieser Spannung steht christliche Ethik, wenn sie über den Umgang mit Geld redet. Geld ist dazu da, menschliche Bedürfnisse zu erfüllen, aber nicht jeden Wunsch, der aus Neid und Genusssucht geboren wird. Was jemand ausgibt, sollte sich also an der Frage, was man wirklich hat und wirklich braucht, orientieren, ohne jeden Genuss als Sünde zu betrachten. Zwei weitere Begrenzungen sind allerdings das Sparen und Spenden.

2.2. Wie viel Geld sparen?

Während man beim Sparen schnell an große Summen und vielleicht sogar die Altersvorsorge oder das Eigenheim denkt, bedeutet es zunächst schlicht, weniger Geld auszugeben als da ist.52Vgl. Hein, Berit/ Rubow, Reinhard u.a., Mit Gott rechnen, Asslar 2005, 47. Doch auch hier stellt sich die gleiche Frage – was ist genug?

Randy Alcorn weist daraufhin, dass man nicht prinzipiell sagen könne, Sparen sei biblisch oder unbiblisch, sondern es gehe darum, aus welchen Motiven gespart werde.53Vgl. Alcorn, Money, 329. Dabei bewegt sich der Mensch zwischen zwei Polen: Das eine Extrem liegt darin, gar nichts zu sparen, das andere ist das „Horten“ von Geld.54Vgl. Hein, Gott, 47f.

Das Problem des erstgenannten Extrems liegt auf der Hand: Der Mensch ist unvorhergesehenen Ereignissen schutzlos ausgeliefert und stürzt schnell in Schulden. Gott hat den Menschen aber mit der Fähigkeit ausgestattet, vorausschauend zu planen. Der Verzicht auf jede Vorsorge ist auch deshalb unverantwortlich, weil er paradoxerweise darauf vertraut, dass andere vorausschauend handeln, denn sonst gäbe es niemanden, der in selbstverschuldeter Not für ihn eintreten könnte. Zum vorausschauenden Denkens gehört, in besseren Zeiten Geld zur Seite zu legen, weil z.B. am Anfang des Jahres Versicherungen bezahlt werden müssen oder das Erwerbsleben einmal zu Ende geht (vgl. Spr 6,6-8). Wenn man spart, um später eine größere Anschaffung zu tätigen, ist dies eine Übung in Zeiten des „Du willst es, du bekommst es“ bewussten Verzicht einzuüben.

Auf der anderen Seite warnt das Gleichnis vom reichen Kornbauern in Lukas 14 vor übermäßigem Horten Der Kornbauer hatte all sein Geld aufgehoben und starb, bevor er es ausgeben konnte. Immer wieder warnt die Bibel davor, sich der eigenen Zukunft nicht zu sicher zu sein, weil nur der Herr der Zeit sie kennt.55Vgl. Jak 4,13-16; Ps 103, 14-16; Jes 40,6-8; Ps 90,12 u.a. Übermäßige Ersparnisse hingegen sollen Sicherheiten schaffen und Versprechen für eine Zukunft geben, die doch völlig ungewiss ist, weil der Mensch nicht weiß, ob er morgen noch ist.56Vgl. Petracca, Vincenzo, Geld ist ein Versprechen, in: Psychologie & Seelsorge, 2/2016, 12. Statt Sicherheit bei Gott zu suchen, sucht er Sicherheit in einer endlichen Ressource, die man jederzeit verlieren kann (vgl. Spr 23,4-5).57Vgl. Alcorn, Money, 330. Habgier hat zwei Gesichter: Das eine ist, mehr haben zu wollen als man hat (vgl. 2.1), das zweite ist festhalten zu wollen, was man hat.58Vgl. Kreeft, Peter, Back to Virtue, San Francisco 1992, 110. Von Jesus wird jedoch das Wort überliefert: „Auf dem Geben liegt ein größerer Segen als auf dem Nehmen."59Apg 20,35.

Das eigene Geld an den zu geben, der es braucht, ist der gesündeste Schutz, um das rechte Maß zu finden zwischen hemmungslosem Horten und maßloser Kaufsucht. Maßvoller Konsum in Verbindung mit verantwortungsvoller Vorsorge hält das Leben finanziell in der Balance, während der Blick sich auf Gott, den Geber, sowie auf die Nöte seiner Welt richtet.

2.3. Warum Geld spenden?

Einen Teil seines Geldes ohne Gegenleistung abzugeben zu religiösen und diakonischen Zwecken durchzieht die Bibel von Beginn bis Ende. Schon im Alten Testament gab es für die verpflichtende Abgabe des zehnten Teils der Ernte und des Viehs unterschiedliche Verwendung: einerseits wurde das Tempelpersonal versorgt und die kultischen Feste der Israeliten finanziert (vgl. 5.Mo 14,28f), andererseits gab es aber neben diesen Abgaben für das Heiligtum auch Abgaben, die direkt der ärmeren Bevölkerung vor Ort zu Gute kamen. (vgl. 5. Mo 26,12)60Vgl. Körting, Zehnt I, 489.

Auch im Neuen Testament gibt es Aufforder-ungen, großzügig das eigene Geld dem Bedürftigen zukommen zu lassen: Es soll ein Ausgleich zwischen armen und reichen Gemeindemitgliedern statt-finden (vgl. 2.Kor 8,14). Ein Lebenswerk des Paulus ist beispielsweise die Kollekte der Gemeinden in Kleinasien und Griechenland für die in Not gera-tene Gemeinde in Jerusalem. Hierbei überlässt er es den Gemeinden, wie viel sie zur Seite legen, empfiehlt aber regelmäßig kleine Beträge zu sammeln, um am Ende etwas zusammen zu be-kommen (vgl. 1. Kor 16,1-4) und hebt das Beispiel der Mazedonien hervor, die sogar weit über das eigene Vermögen für die Jerusalemer Gemeinde Geld zusammenlegten (vgl. 2.Kor 8,3). Daran wird deutlich, dass im Neuen Testament der Zehnte nicht als Pflicht gelehrt wird. Gleichwohl betont Luther den Zehnten als eine besonders gerechte Abgabe, da er sich am Einkommen des Gebers orientiert.61Vgl. Zimmermann, Gunter, Zehnt III, in: TRE 36, Berlin 2004, 502. Zugleich ist zu beachten, dass ein fester Prozentsatz bei geringem Einkommen eine bestehende Not noch vergrößern kann – während der Zehnte bei hohem Einkommen ohne jede Regung des Herzens gegeben werden kann.62Vgl. Hein, Gott, 61. Die Überwindung des Zehnten als fester Abgabe soll letztlich darauf hinweisen, dass Gott alles gehört, was wir haben, wir also nicht rechtfertigen müssen, was wir ihm geben, sondern was wir für uns behalten.

Ob ein Christen den Zehnten oder mehr oder weniger zahlt, ist ihm freigestellt. Wie viel er gibt, wird sich aus seiner inneren Grundhaltung ergeben. Zwar ist das Geben von Spenden auch über den christlichen Kontext hinaus üblich,63Vgl. dpa, Spendenbereitschaft in Deutschland leicht gesunken, http://www.wn.de/Welt/Vermischtes/2016/11/ 2603567-Bilanz-2016-Spendenbereitschaft-in-Deutschland-leicht-gesunken, vom 04.10.2017. und doch ist der Hintergrund der christlichen Gaben ein anderer. Gott ist der große Geber, jede Gabe ist eine Antwort auf seine Güte und eine Anerkennung dessen, dass man nur Verwalter dieser Summen ist.64Vgl. Hein, Gott, 46. Vor diesem theologischen Hintergrund ist es auch nicht erheblich, ob ein Jugendlicher 2 Euro seines Taschengeldes oder ein Unternehmer 20.000 Euro seines Vermögens spendet. Indem der Christ dieses Geld gibt, wird er aber unabhängig davon, wie groß der Betrag war, zwei Dinge erleben: indem er sich bewusst macht, dass das Geld nicht ihm gehört, sondern Gottes Geschenk ist, kann er dankbar werden. Andererseits wendet er sein Herz den Mitmenschen zu, die weniger haben, als er. Dadurch wird die Einheit der Gemeinde gestärkt, weil man für einander eintritt und sich unterstützt. Andererseits kommt man ins Nachdenken darüber, was man wirklich braucht, da man das Geld an Menschen gibt, die häufig mit viel weniger auskommen müssen als man selbst.65Es hilft sich vor Augen zu führen, dass der Mensch, der heute ein Dach über dem Kopf und genug Essen für diesen Tag besitzt, zu den reichsten 15% der Erde gehört. Vgl. Alcorn, Money, 291.

Jugendliche brauchen für den Umgang mit Geld mehr als ein Regelwerk. Nötig ist vor allem ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Geld für die guten Ressourcen steht, die Gott seit der Schöpfung dem Menschen schenkt, aber auch, dass seit dem Sündenfall der Hang zum gierigen Konsumieren genauso da ist da ist wie der zum geizigen Horten von Geld für eine Zukunft, die alleine Gott kennt. Diesem Hang zur Sünde, kann der Christ in dem Bewusstsein entgegentreten, dass alles Verdiente und Angesparte eigentlich Gott gehört und er als Haushalter beauftragt ist, mit diesen Ressourcen auch für Gottes Gemeinde und bedürftige Mitgeschöpfe zu sorgen.

Doch wie kann Jugendlichen ein Bewusstsein für verantwortungsvolle Haushalterschaft in den drei Bereichen vermittelt werden?

III. Mit Jugendlichen reden

Eltern als erste Vorbilder für ihre Kinder und Jugendlichen, aber auch Jugendleiter, die vor allem im Teenager-Alter eine wichtigere Rolle einnehmen (können), sollten sich selbst hinterfragen, ob und wie sie die drei Bereiche der Haushalterschaft umsetzen und in welchen Bereichen sie selbst Handlungsbedarf sehen. Bevor man aber über praktische Tipps dazu nachdenkt, ist es wichtig über das Thema Finanzen ins Gespräch zu kommen und den eigenen Standort zu reflektieren.

3.1. Mit Jugendlichen über Geld reden

Es gibt drei Gründe, das Thema Finanzen explizit anzusprechen: Erstens ist zu Beginn des Artikels deutlich geworden, dass viele Jugendliche sich unsicher fühlen im Umgang mit diesem Thema und Rat von Schulen und Eltern erwarten. Zweitens kann man komplexere Finanzthemen wie Versicherungen, Geldanlagen und Online-Banking,66Vgl. ebd. 36. aber auch den Bereich der meist eher „versteckt“ abgegebenen Spenden, weniger durch Beobachtung lernen als die grundsätzliche Einstellung zum Konsum von Vorbildern. Drittens werden durch das reine Beobachten nicht unbedingt die dahinter stehenden (theologischen) Überzeugungen erkennbar. 

Deshalb sollten Eltern es als Chance sehen, wenn es Konflikte über Finanzthemen gibt und man gemeinsam nach Lösungen suchen kann. Oft brechen diese Konflikte auf, wenn ein Jugendlicher (längerfristig) nicht mit dem ihm verfügbaren Geld auskommt. Eine Taschengelderhöhung kann die Lösung sein, grundsätzlich sollte aber zunächst andere Hilfe angeboten werden, denn um sich die eigene finanzielle Situation vor Augen zu führen, hilft häufig nichts anderes als wenigstens für eine gewisse Zeit ein Haushaltsbuch zu führen: Zuerst werden feste Einnahmen und Ausgaben in entsprechenden Spalten in verschiedenen Kategorien notiert oder am PC eingegeben.67Von Banken und Schreibwarenläden werden auch Vordrucke für Haushaltspläne in verschiedenen Varianten herausgegeben. (Vgl. Döller, Finanzen, 20f.); Vgl. z.B. www.geld-und-haushalt.de.

Da Jugendliche aber abgesehen vom Handyvertrag vor allem variable Ausgaben haben, sollten diese auch vermerkt werden.Wer nicht jede kleine Summe notieren will, kann regelmäßig das Bargeld im eigenen Portmonee zählen und sich erinnern, wofür er das Geld ausgegeben hat. Das hilft gerade auch die kleineren Posten – wie das unterwegs eingekaufte belegte Brötchen – im Blick zu haben.68Vgl. Hein, Gott, 84. Man kann auch über einen gewissen Zeitraum Kassenbons sammeln und hat so einen guten Überblick über die meisten Ausgaben, auch wenn sie bargeldlos getätigt wurden. Darüber hinaus müssen dann aber auch die Kontobewegungen berücksichtigt werden – z.B. für die bei Jugendlichen äußerst relevanten Online-Geschäfte.

Diese Methoden sind zwar aufwändig, aber sie helfen ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel was kostet und wohin Geld hinfließt. Hat man das nämlich festgestellt, kann man sich neue Ziele für das Sparen oder Spenden setzen.

Aber auch ohne Krisenszenario sollten Eltern sich vornehmen, in bestimmten Lebensphasen mit Jugendlichen bewusst das Gespräch zu suchen und Finanzthemen anzusprechen. Also nicht nur darüber reden, dass man spart, was auch viele Jugendliche tun, sondern auch worauf sie sparen. Dabei kann man sich beispielsweise daran orientieren, ab welchem Alter Kindern was erlaubt ist: So sollte die Eröffnung des Girokontos Anlass sein, zusammen zur Bank zu gehen und zu zeigen, worauf man achten muss. Darüber hinaus ist ein weiteres Gespräch vor der Volljährigkeit fällig über Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und vor allem die Risiken und Nachteile der Nutzung der Dispomöglichkeit. Ähnliche Gespräche müssen heute aber auch schon mit älteren Kindern (die einen Internetzugang besitzen) über die Nutzung des Online-Handels geführt werden, weil es zwar auch dort Altersbegrenzungen gibt, aber diese leicht umgangen werden können. Selbst nach der Volljährigkeit können solche Gespräche zum Beispiel über notwendige Versicherungen oder auch die Altersvorsorge hilfreich sein, wie die Wissenslücken auch bei den jungen Erwachsenen über 18 in Teil I gezeigt haben.

Für Jugendgruppen kann es überdies hilfreich sein, anhand von Bibeltexten die drei Bereiche von Teil II mit anschließendem Austausch zu thematisieren. Vielleicht gibt sich auch hier die Möglichkeit über so praktische Themen wie Online-Handel etc. zu reden.

Wo Eltern oder Jugendleiter merken, dass ihnen eigenes Wissen fehlt, sollte ihnen das Anlass sein, sich genauer zu informieren, denn Schulden und Unwissenheit in der Finanzwelt sind, wie in Teil I sichtbar wurde, weit verbreitet. Viele hilfreiche Tipps finden sich z.B. bei Georg Döller in seinem Buch „Finanzen unter 35“ und, aus christlicher Perspektive, aber ebenso praktisch in „Mit Gott rechnen“ von Berit Hein.

3.2. In Familien und Jugendgruppen den Umgang mit Geld trainieren

Umgang mit Geld erlernen können, ist es nicht nur wichtig, dass sie Taschengeld bekommen, wie es ja in Deutschland fast immer der Fall ist, sondern es gilt auch einige Regeln für die Vergabe von Taschengeld zu vereinbaren und einzuhalten:

„(1) Taschengeld ist Geld zur freien Verfügung

  (2) Taschengeld wird regelmäßig in fester Höhe gezahlt  

(3) Taschengeld ist kein allgemeines Erziehungsmittel"69Langmeyer, Taschengeld, 48.

Zum Lernen gehört es, Fehler zu machen, das heißt Eltern sollten sich nicht einmischen, wenn es darum geht, wofür Jugendliche ihr Taschengeld ausgeben – auch wenn es Unsummen für die bereits in Teil I erwähnten Süßigkeiten und Zeitschriften sind. Wichtig ist aber die Absprache, wofür das Taschengeld grundsätzlich bestimmt ist. Mit zunehmendem Alter kann es nämlich sinnvoll sein, dass Jugendliche mit der entsprechenden Unterstützung selbst für ihre Kleidung o.ä. aufkommen und so stückweise mehr Verantwortung übernehmen.Wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit, mit der das Taschengeld ausgezahlt wird, sodass Jugendliche eine verlässliche Größe haben, mit der sie rechnen können. Deshalb ist auch der dritte Punkt entscheidend. "Natürlich soll das Taschengeld ein Erziehungsmittel sein – aber es soll einzig der Erziehung zum vernünftigen Umgang mit Geld dienen."70Müller-Michaelis, Mama, 86. Wenn das Taschengeld entzogen werden kann oder als Belohnung dient, ist eben keine Planungssicherheit mehr vorhanden. Die Ausnahme ist, wenn es pädagogisch sinnvoll scheint, dass ein Kind oder Jugendlicher einen absichtlich verursachten Sachschaden mit dem eigenen Geld begleichen soll.

Auch mit der verbreiteten Praxis der Belohnung von Noten durch Geld sollte zurückhaltend umgegangen werden, da dem Kind dabei vermittelt wird, es schreibe die Noten für die Eltern und nicht für sich. Außerdem ist es dabei schwierig, unterschiedlichen Begabungen von Geschwistern gerecht zu werden. Auch die Belohnung von Mithilfe im Haushalt sollte sorgfältig durchdacht und abgesprochen werden, denn wenn jede kleine Hilfe belohnt wird, geht das Verständnis dafür verloren, dass jedes Familienmitglied mit steigendem Alter – auch ohne Bezahlung – einen Beitrag zu den in einem Haushalt anfallenden Aufgaben zu leisten hat.71Vgl. ebd. 86-89.

Nur wenn Eltern konsequent ein Taschengeld zahlen, können Jugendliche wirklich ihre eigenen Erfahrungen beim Ausgeben und Sparen von Geld machen. Wenn Eltern sich zu Sonderzahlungen „weichklopfen“ lassen, ist längeres Sparen für einen bestimmten Wunsch gar nicht nötig. Eltern können diesen Prozess zusätzlich unterstützen, indem sie Kindern und Jugendlichen kommunizieren, warum man etwas gerade nicht kauft: „Das können wir uns im Moment nicht leisten, weil wir das Geld gerade für den Italien-Urlaub ausgegeben haben.“ oder „Bevor wir uns das neue Auto leisten können, müssen wir erst Geld ansparen."72Vgl. Müller-Michaelis, Mama, 22. In einer Jugendgruppe kann man erwägen, ob man mit Jugendlichen den nächsten Ausflug bzw. die nächste Freizeit gemeinsam plant und so schaut, wofür das Budget ausreicht.73Angelehnt an „Kinder kalkulieren ihre Projekte“ Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 44. In ähnlicher Weise kann man sich auch gemeinsam ein Spendenprojekt suchen – als Jugendgruppe oder Familie. Ganz wichtig ist hier aber auch immer wieder bewusst zu kommunizieren, dass das Geld zuletzt Gott gehört – sonst geht es nur um das Projekt selbst.

Wenn man die drei Bereiche der Haushalterschaft für sich entdeckt hat, ist die ganz praktische Frage, wie man lernen kann, seine Finanzen zwischen diesen drei Bereichen aufzuteilen. In der Praxis empfiehlt es sich, die Schritte anders als in der hier behandelten Reihenfolge zu gehen – also zuerst Geld fürs Spenden und Sparen zur Seite zu legen und dann das Übrige auszugeben.74Hier kann es helfen für Spenden und Spareinlagen von vornherein Daueraufträge einzurichten. Auch das kann Ausdruck dessen sein, Gott in unserem Leben an erste Stelle zu setzen. Wem es gelingt, diese Motivation verbunden mit guten Gewohnheiten an Jugendliche weiterzugeben, der legt einen soliden Grund dafür, dass Jugendliche verantwortlich mit ihrem Geld umgehen.

Rahel Siebald

Endnoten

  • 1
    Schott, Hanna, Woran denken Sie, wenn sie nachts wach liegen, in: P&S, 2016/2,4
  • 2
    Vgl. Langmeyer, Alexandra/ Winklhofer, Ursula, Taschengeld und Gelderziehung, Hrsg. Deutsches Jugendinstitut, München 2014, 13f.
  • 3
    Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass der sog. Taschengeldparagraph im bürgerlichen Gesetzbuch dies gewährleiste, allerdings regelt er lediglich, dass Kinder Taschengeld ohne die Zustimmung ihrer Eltern verwenden dürfen. (BGB §110) (vgl. Langmeyer, Taschengeld, 8).
  • 4
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 51.
  • 5
    Vgl. ebd. 16 und SCHUFA, Kreditkompass 2013, https:// www.schufa.de/de/ueber-uns/ presse/, vom 19.09.2017, 51.
  • 6
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 17.
  • 7
    Vgl. Bundesverband deutscher Banken, Jugendstudie 2015, https://bankenverband.de/media/files/2015_11_20_BdB_ Jugendstudie_2015_Ergebnisbericht_Langfassung-final.pdf, vom 21.09.2017, 56.
  • 8
    Vgl. Müller-Michaelis, Mama, 26-28.
  • 9
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 21.
  • 10
    Vgl. Schufa, Kompass 2013, 51.
  • 11
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 16.
  • 12
    Vgl. Schufa, Kompass 2013, 51.
  • 13
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 13.
  • 14
    Schufa, Kompass 2013, 48.
  • 15
    Vgl. Müller-Michaeilis, Mama, 6.
  • 16
    Vgl. Schufa, Kompass 2013, 52.
  • 17
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 51.
  • 18
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 22.
  • 19
    Vgl. Müller-Michaelis, Mama, 10. Die angeführte Statistik ist von 2004, heute werden auf ähnlichen Plätzen Spiele für Spiele-Konsolen rangieren.
  • 20
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 22.
  • 21
    Müller-Michaelis, Mama, 82.
  • 22
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 18.
  • 23
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 22.
  • 24
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 26.
  • 25
    Vgl. SCHUFA, Kompass 2013, 63.
  • 26
    Langmeyer, Taschengeld, 28.
  • 27
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 28.
  • 28
    Vgl. Bilitza, Karl-Heinz, Vom richtigen Umgang mit Geld und Schulden, Asslar 1994, 83ff.
  • 29
    Vgl. SCHUFA, Kompass 2013, 47.
  • 30
    Vgl. Balzter, Sebastian, Land ohne Bargeld, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/ schweden-setzt-immer-mehr-auf-bargeldloses-zahlen-14068659-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_1,vom 28.09.2017.
  • 31
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 17.
  • 32
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 61-64.
  • 33
    König, Jörg, Bares bleibt Wahres, in: Argumente für Marktwirtschaft und Politik, 11/2016, 12.
  • 34
    Vgl. Deutsches Handelsblatt, Deutsche nutzen Online-Banking häufig, http://www.handelsblatt.com/finanzen/ banken-versicherungen/eu-weiter-vergleich-deutsche-nutzen-onlinebanking-haeufig/19617442.html vom 05.10.2017.
  • 35
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 70.
  • 36
    SCHUFA, Kompass 2013, 55.
  • 37
    Vgl. Bundesverband, Jugendstudie, 30.
  • 38
    Ebd. 49.
  • 39
    Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 27.
  • 40
    Vgl. Petracca, Vincenzo, Geld ist ein Versprechen, in: Psychologie & Seelsorge, 2/2016, 11.
  • 41
    Vgl. Alcorn, Randy, Money, Posessions and Eternity, Carol Stream 2003, 17.
  • 42
    Vgl. ebd. 140
  • 43
    Vgl. Frische, R., Haushalter, in: Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde, 2. Aufl. Wuppertal 1998, 858.
  • 44
    Im Gegensatz zum Thema der Sexualität, das in der Literatur vor allem wegen des anhaltenden Interesses des Menschen wichtig ist, ist es die Bibel selbst, die über dieses Thema in über 2000 Versen spricht und Jesus, der in seiner Verkündigung immer wieder darauf anspielt. (vgl. Alcorn, Money, 4.)
  • 45
    Ebd., 17.
  • 46
    Rosner, Brian, Warum die wahren Reichen weniger Geld brauchen, Gießen 2007, 78.
  • 47
    Vgl. Erickson, Christian Theology, 545.
  • 48
    Vgl. Rosner, Warum, 79.
  • 49
    So macht die Tischgemeinschaft mit Speisen und Trank einen beträchtlichen der Evangelien aus. (vgl. z.B. Joh 2,1-12; Luk 14,1), sodass Jesus sogar als „Fresser und Weinsäufer“ verurteilt wurde (vgl. Mt 11,19). Andererseits schickt er seine Jünger ohne materielle Absicherung auf Missionseinsätze (vgl. Mt 10,9-10) und sagt von sich selbst, dass er kein Zuhause hat (vgl. Lk 9,58).
  • 50
    Paulus prägt sicher einen Kernsatz zu diesem Thema, wenn er an die Philipper schreibt: „Denn ich verstehe mich aufs Armsein und aufs Reichsein; (...) sowohl Überfluss zu haben als auch Mangel zu leiden. Ich vermag alles in dem, der mich stark macht Christus.“ (vgl. Phil 4,12f.)
  • 51
    Vgl. Rosner, Warum, 81.
  • 52
    Vgl. Hein, Berit/ Rubow, Reinhard u.a., Mit Gott rechnen, Asslar 2005, 47.
  • 53
    Vgl. Alcorn, Money, 329.
  • 54
    Vgl. Hein, Gott, 47f.
  • 55
    Vgl. Jak 4,13-16; Ps 103, 14-16; Jes 40,6-8; Ps 90,12 u.a.
  • 56
    Vgl. Petracca, Vincenzo, Geld ist ein Versprechen, in: Psychologie & Seelsorge, 2/2016, 12.
  • 57
    Vgl. Alcorn, Money, 330.
  • 58
    Vgl. Kreeft, Peter, Back to Virtue, San Francisco 1992, 110.
  • 59
    Apg 20,35.
  • 60
    Vgl. Körting, Zehnt I, 489.
  • 61
    Vgl. Zimmermann, Gunter, Zehnt III, in: TRE 36, Berlin 2004, 502.
  • 62
    Vgl. Hein, Gott, 61.
  • 63
    Vgl. dpa, Spendenbereitschaft in Deutschland leicht gesunken, http://www.wn.de/Welt/Vermischtes/2016/11/ 2603567-Bilanz-2016-Spendenbereitschaft-in-Deutschland-leicht-gesunken, vom 04.10.2017.
  • 64
    Vgl. Hein, Gott, 46.
  • 65
    Es hilft sich vor Augen zu führen, dass der Mensch, der heute ein Dach über dem Kopf und genug Essen für diesen Tag besitzt, zu den reichsten 15% der Erde gehört. Vgl. Alcorn, Money, 291.
  • 66
    Vgl. ebd. 36.
  • 67
    Von Banken und Schreibwarenläden werden auch Vordrucke für Haushaltspläne in verschiedenen Varianten herausgegeben. (Vgl. Döller, Finanzen, 20f.); Vgl. z.B. www.geld-und-haushalt.de.
  • 68
    Vgl. Hein, Gott, 84.
  • 69
    Langmeyer, Taschengeld, 48.
  • 70
    Müller-Michaelis, Mama, 86.
  • 71
    Vgl. ebd. 86-89.
  • 72
    Vgl. Müller-Michaelis, Mama, 22.
  • 73
    Angelehnt an „Kinder kalkulieren ihre Projekte“ Vgl. Langmeyer, Taschengeld, 44.
  • 74
    Hier kann es helfen für Spenden und Spareinlagen von vornherein Daueraufträge einzurichten.

Bibliografie

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Balzter, Sebastian, Land ohne Bargeld, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/schweden-setzt-immer-mehr-auf-bargeldloses-zahlen-14068659-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_1, vom 28.09.2017.

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Bundesverband deutscher Banken, Jugendstudie 2015, https://bankenverband.de/media/files/ 2015_11_20_BdB_Jugendstudie_2015_Ergebnisbericht_Langfassung-final.pdf, vom 21.09.2017

Blomberg, Craig, Neither Poverty Nor Riches, Downers Grove 2000

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Zimmermann, Gunter, Zehnt III, in: TRE 36, Berlin 2004, 502.